Ich habe also dreimal die Woche College, Montags Zeichnen und Kunsthistorik, Dienstags Textildesign und -druck und Mittwochs Keramik. Das geht so etwa für vier Wochen (bis zur Half-term-Break) und anschließend wechseln die Fächer z.B. zu Graphikdesign, 3D Design und Fine Arts.
Im Moment habe ich also Zeichnen ( mag ich überhaupt nicht....), Kunsthistorik (ist leider ziemlich trocken, währe letztes mal fast eingeschlafen...), Textildesign ( macht riesig spaß!!!) und Keramik (macht auch spaß!).
Zudem müssen wir noch ein sog. Sketchbook führen, d.h. ein A3 Buch in das wir reinzeichnen, Dinge einkleben, Gedanken niederschreiben, eigentlich alles irgendwie festhalten das und beschäftigt. Wie ein visuelles Tagebuch.
Ich finde das ist eigentlich eine ganz schöne Idee, nimmt aber doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht...
Im Zeichnen mussten wir letztes mal das sog. Hatching und Crosshatching üben, das ist auch der Grund warum ich es so verabscheue;-) Hatching ist die Schraffierung und Crosshatching somit die Kreuzschraffierung.
(In der künstlerischen Zeichnung und Illustration wird die Technik der Schraffur verwendet, um mittels eng aneinandergesetzter Linien Grauwerte, Farbtöne und Schattierungen darzustellen. (www.wikipedia.de) )
In "Textiles" mussten wir zunächst eine Schwarzweiße Collage erstellen, die dann auf transperentes Papier kopiert wurde, das wiederum anschließend auf einen mit Nylon bespannten Eisen- oder Alurahmen, der mit einer UV-Licht empfindlichen Farbe eingestrichen war, fixiert wurde. Dieser Rahmen wurde dann auf einen speziellen Glastisch gespannt, der dann für zwei Minuten mit UV-Licht bestrahlt wurde und anschließend ordentlich mit Wasser gesäubert werden musste.
Anschließend war dann die einstige Collage auf den mit Nylon bespannten Rahmen übertragen, d.h. an den hellen Stellen der Collage an denen das UV-Licht durchdringen konnte hatte die Farbe reagiert und sich auf dem Nylon fixiert, wohingegen das UV-Licht an den dunklen Stellen der Collage nicht durchdringen konnte und somit die Farbe natürlich auch nicht reagieren konnte.
An den Stellen an denen die Farbe reagiert hatte war das Nylon jetzt geblockt, an den anderen Stellen war es möglich hindurchzuschauen.
So war also unser Design zum Druck bereit!
Zunächst einige Versuche auf "massy paper" um eventuell undichte Stellen noch korrigieren zu können und dann die ordentliche Drucke auf schönem, teureren, handgeschöpftem Papier und selbst erarbeiteten Hintergründen
Nächste Woche kommen dann die Drucke auf Textilien!
In Ceramics mussten wir zunächst als Hausaufgabe nach Gefäßen verschiedener Kulturen und verschiedener Jahrhunderte suchen und dann auf dieser Basis fünf eigene Gefäße entwerfen.
Eines davon mussten wir dann auch umsetzen.
Meines erinnert an eine Blume und besteht aus drei Gefäßen die ineinanderpassen.
Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu erzählen...ich glaub die Bilder sagen mehr...hoffe das klappt diesmal,
Bis dahin,
Franzi
1 Kommentar:
Das sieht ja ziemlich klasse aus, was ihr da macht. Auf den ersten Blick dachte ich erst, deine "Blume" wäre total rießig (so in Mannsgröße), aber dann hab ich das Regal im Hintergrund entdeckt. Ist doch nicht ganz so groß, dein Gebilde oder? Egal, mir gefällt's und das ist ja echt ne Seltenheit, bei meiner "Vorliebe" für Kunst! :-)
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