...wie es ist, festzustellen, eine nette unterkunft ganz in der nähe vom konzert zu haben...
...wie es ist, zu denken, dass man zu spät ist, aber die uhrzeit auf dem ticket nur die öffnung der türen bedeutet und man doch nichts verpasst...
...wie es ist, in der 2. Reihe auf die warm up bands zu warten (eine davon übrigens die ekligste band, die ich je gesehen habe – bäh!)...
...wie es ist, wenn es immer enger wird und die leute immer ungeduldiger werden...
...wie es ist, wenn der langersehnte rote leuchtende schriftzug ‚the hives’ enthüllt wird und daraufhin eine raunende woge durchs publikum geht...
...wie es ist, wenn die band (eine der besten bands, die ich je gesehen habe!) auf die bühne stürmt, man innerhalb von 2 minuten einen becher bier auf den kopf bekommt, dieser sich genau richtig dreht, um sich gezielt in den ausschnitt zu entleeren...
...wie es ist, wenn wenig später der 2. Becher bier angeflogen kommt, sich aber diesmal direkt auf den kopf ausschüttet(ich weiß jetzt, wie sich bier im auge anfühlt – ham wir wieder was gelernt,wa)...
...wie es ist, die freundin schon während dem 1. Lied zu verlieren und es schneller als gedacht schafft wieder das einzige mädel zwischen lauter englischen kerlen zu sein(alle mindestens einen kopf größer versteht sich) und sich trotzdem einen platz mit mehr oder weniger guter sicht variierend zwischen 1. Und 5. Reihe zu verteidigen...
...wie es ist, in der mitte so weit vorne zu stehen, dass man immer genau da steht, wo der sänger seinen weg zum publikum sucht (und dann auch noch den mikrohaltestab gegen den kopf bekommt! Hee, hab ich plöt au der wäsche geguckt!)...
...wie es ist, zwischen den englischen bulldoggen immer wieder 1-2 zu finden, die auf einen aufpassen und helfen die anderen „fern“ zu halten, so dass es auch mal wieder gut möglich ist einen luftzug zu erhaschen...

...wie es ist, auf einmal eine gleichgesinnte zu finden und dann insgesamt 4 aufpasser zu haben und richtig „entspannt“ hüpfen zu können...
...wie es ist, mit 10 anderen umzufallen und von 20 anderen wieder hochgezogen zu werden...
...wie es ist, alleine umzufallen und trotzdem von 20 anderen wieder hochgezogen wird...
...wie es ist, gegen ende wirklich in der 1. reihe zu landen(handschlag und handkuss band entfernung! es hat eben seine vorteile das einzige mädchen im haufen zu sein)...
...wie es ist, total verschwitz zu sein(aber nicht nur der eigene schweiß), über und über mit bier beschüttet zu sein und dann noch die security anfängt wasser zu spritzen und es schafft einen überall zu treffen nur nicht in den mund!(sehr nasse angelegenheit)...
...wie es ist, am ende eines wahnsinnig guten konzertes erschöpft und versifft in der halle zu stehen und noch mal ein bisschen leute zu beobachten und alles ein bisschen wirken zu lassen...
...wie es ist, ganz schnell in der viel zu luxuriösen bleibe anzukommen und einfach nur verwöhnt zu werden(bzw. einem als erstes ein tee, ein toast oder vielleicht doch lieber einfach nur eine dusche angeboten wird(ich glaube man musste mir wirklich die folgen des konzertes ansehen können,hehe) )...
...wie es ist, einfach nur zufieden und kaputt mit schmerzenden armen und beinen und einem lächeln auf den lippen einzuschlafen...
...“RISCHTISCH GEIL“...
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